20.11.2012 | Bericht

Ramsauer will Studentenwohnungen stärker fördern

Kasernen außer Betrieb: Auch sie könnten zu Studentenwohnungen umgebaut werden
Bild: Klaus Klingberg ⁄

Als Reaktion auf die Wohnungsnot in Hochschul-Städten will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer den Bau von Studentenwohnungen stärker fördern. Demnach sollen die Länder Bundesmittel für sozialen Wohnungsbau künftig für Studentenunterkünfte verwenden, wie der Spiegel berichtet.

Nach Ramsauers Vorstellungen könnten auch leerstehende Kasernen zu Wohnungen für Studenten umgebaut werden. Er wolle prüfen, "inwieweit man Liegenschaften des Bundes kurzfristig für studentisches Wohnen nutzen kann", sagte der CSU-Politiker. Entsprechende Vorschläge will er mit Vertretern von Studentenwerken, Banken und der Immobilienwirtschaft bei einem Treffen am 27. November unterbreiten.

Der Bund darf infolge der Föderalismusreform selbst den Wohnungsbau für Studenten nicht mehr fördern. Er stellt den Ländern jedoch jährlich über 500 Millionen Euro im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung zur Verfügung.

Schlagworte zum Thema:  Studentenwohnheim, Wohnraumförderung

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