| Schrottimmobilien

Prozessauftakt verzögert sich

Der Darmstädter Prozess verzögert sich
Bild: Haufe Online Redaktion

Gesundheitliche Probleme einer Angeklagten verzögern in Darmstadt den Beginn eines Prozesses wegen Betrügereien mit Schrottimmobilien. Erscheinen sollten am Freitag sieben Angeklagte.

Ursprünglich hatte das Landgericht zehn Angeklagte angekündigt. Ein Teil der Fälle sei jedoch bereits abgehakt, ein Mann gilt als flüchtig. Vorgeworfen wird, jahrelang Immobilien verkauft zu haben, die weit über Wert angeboten wurden. Für Kredite über mehrere Millionen Euro seien teilweise gefälschte Unterlagen eingereicht worden. Wenn die Geschäfte platzten, hatten die Banken als Kreditgeber laut Anklage das Nachsehen. Ihnen soll ein erheblicher Schaden entstanden sein.

Vor dem Landgericht läuft unabhängig davon schon seit längerem ein anderes Verfahren zu dieser Betrugs-Masche. In diesem Prozess hat die Staatsanwaltschaft nach zwei Jahren Verhandlungsdauer für die Hauptangeklagte zwei Haftstrafen von zusammen 13 Jahren verlangt. Ein Urteil soll Anfang September gesprochen werden.

Schlagworte zum Thema:  Schrottimmobilie, Betrug, Prozess

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