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Potsdam plant Wohngebiet auf "Krampnitz-Areal"

Brandenburg: Die Abgeordneten in Potsdam wollen das Krampnitz-Areal entwickeln
Bild: Ich-und-Du ⁄

Die Stadtverordneten der brandenburgischen Hauptstadt Potsdam wollen auf ihrer Sitzung am 8. Mai über den Umbau des Krampnitz-Areals entscheiden: Es geht um die mögliche Entwicklung des ehemaligen russischen Kasernengeländes zu einem Wohngebiet.

Bei der Sitzung soll ein Vorschlag vorgelegt werden, wie das Gebiet räumlich abzugrenzen sei und wie das Vorhaben formell festgesetzt werden könnte, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Auf etwa 120 Hektar soll nach den Plänen ein neues Zuhause für 3.800 Menschen entstehen. Potsdam ist die bevölkerungsreichste Stadt des Landes Brandenburg.

Im Januar war angekündigt worden, dass für Krampnitz 350 Millionen Euro Entwicklungskosten vorgesehen sind. Innerhalb von zehn Jahren könnte das neue Wohngebiet im Potsdamer Norden fertig sein. Mit dem Verkauf von vier Krampnitz-Flurstücken an einen privaten Investor beschäftigt sich seit langem ein Untersuchungsausschuss des Landtags.

Schlagworte zum Thema:  Stadtentwicklung

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