06.11.2015 | Politik

Schleswig-Holstein führt Mietpreisbremse ein

In Kiel blieb die Mietsteigerung vergleichsweise moderat
Bild: Erich Westendarp ⁄

Schleswig-Holstein führt ab dem 1. Dezember die Mietpreisbremse in zwölf Kommunen ein. In den vergangenen fünf Jahren sind die Kaltmieten in Kiel um 33 Prozent auf 7,20 Euro, in Glinde um 23 Prozent auf 9,10 Euro und Norderstedt um 15 Prozent auf 9,40 Euro pro Quadratmeter deutlich gestiegen. Das zeigt eine Analyse des Immobilienportals immowelt.de. In Brandenburg soll die Mietpreisbremse spätestens Anfang 2016 kommen.

Mit durchschnittlich 7,20 Euro pro Quadratmeter liegen die Mieten in Kiel noch deutlich unter den Mieten rund um Hamburg. In den vergangenen fünf Jahren sind die Preise im Hamburger Speckgürtel bis zu 23 Prozent gestiegen. Nur der Anstieg in Halstenbek um neun Prozent auf 8,90 Euro pro Quadratmeter ist vergleichsweise moderat.

Mit Schleswig-Holstein haben bislang sieben Bundesländer die Mietpreisbremse beschlossen: Nach Berlin im Juni folgten Nordrhein-Westfalen und Hamburg im Juli, Bayern im August, Rheinland-Pfalz im September sowie Baden-Württemberg im November. Thüringen, Hessen und Bremen planen die Einführung in den kommenden Monaten.

Eine vollständige Liste aller deutschen Gemeinden, in denen die Mietpreisbremse greift, finden Sie im Top-Thema "In diesen Städten gilt die Mietpreisbremse".

Schlagworte zum Thema:  Mietpreisbremse

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