02.05.2014 | Politik

Degewo beantragt Fördermittel aus Neubaufonds

Geplant sind 120 geförderte Sozialwohnungen
Bild: Karl-Heinz Liebisch ⁄

Als erste kommunale Wohnbaugesellschaft hat die Degewo Geld für den Bau neuer Mietwohnungen beantragt und nimmt damit die Wohnungsbauförderung des Berliner Senats in Anspruch. Die Fördermittel sollen in 120 Sozialwohnungen in Berlin investiert werden. Das teilte die Gesellschaft am Freitag mit.

Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) sprach von einem Signal für weitere Investoren, denen die soziale Durchmischung von Neubauquartieren ein Anliegen sei.

"In diesem Jahr möchten wir die Errichtung von bis zu 1.000 Mietwohnungen fördern, die auch für Haushalte mit geringeren Einkommen bezahlbar sind", erklärte er.

Die Degewo hat für 120 Wohnungen in Altglienecke, Adlershof, Wedding und Lankwitz Unterstützung beantragt. Bedingung für das Förderdarlehen ist eine Durchschnittsmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter netto und kalt. Alle zwei Jahre darf die Miete um bis zu 20 Cent pro Quadratmeter angehoben werden.

Für die von der Degewo beantragten Wohnungen könnten Mittel von bis zu 7,68 Millionen Euro fließen, hieß es. Im Juni wird über die Bewilligung entschieden.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnbaugesellschaft, Fördermittel

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