29.09.2015 | Politik

Bremen will Wohnungen für Flüchtlinge beschlagnahmen

Bremen ist nach Hamburg das zweite Bundesland, das Wohnungen beschlagnahmen will
Bild: Torsten Krüger / BTZ Bremer Touristik-Zentrale

Nach Hamburg plant jetzt auch Bremen, leerstehende Gebäude mit einer Fläche von mindestens 300 Quadratmetern zu beschlagnahmen, um sie vorübergehend als Wohnraum für Flüchtlinge zu nutzen. Notfalls gegen den Willen der Eigentümer. Das Sozialressort bereitet einen entsprechenden Gesetzentwurf vor. Eine Entschädigungszahlung sei vorgesehen.

Das Sozialressort und weitere Ressorts sollen eingebunden werden, erklärte Sprecher Bernd Schneider. Nach seinen Worten ist es möglich, dass das Gesetz noch in diesem Jahr verabschiedet wird. Über die Pläne hatten auch der "Weser Kurier" und Radio Bremen berichtet.


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Schlagworte zum Thema:  Beschlagnahme, Wohnung

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