12.02.2016 | Bericht

Polen: Steuerreform verschreckt deutsche Investoren

Warschau: Die neue polnische Regierung verärgert deutsche Shopping-Center-Investoren
Bild: Jerzy ⁄

Die neue polnische Regierung verärgert mit der geplanten Sondersteuer für den Einzelhandel Immobilieninvestoren. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt". Demnach sollen Geschäfte und Supermärkte mit Flächen von mehr als 250 Quadratmetern eine Sondersteuer von zwei Prozent von ihren Umsätzen an den Staat bezahlen. Das betrifft fast ausschließlich ausländische, darunter viele deutsche Mieter.

Betroffen sind Unternehmen wie Lidl, Aldi und Metro aus Deutschland, Tesco (Großbritannien) sowie Auchan und Carrefour aus Frankreich.

Mit den Einzelhändlern fürchten nun auch Investoren um ihre Renditen in Polen. Sie hatten das Land bislang als krisensicheren Standort zu schätzen gewusst, heißt es in dem Bericht. Darunter der Projektentwickler Eyemaxx, der vor kurzem ein Fachmarktzentrum in der polnischen Stadt Olawa für rund 2,5 Millionen Euro losgeschlagen hat.

Schlagworte zum Thema:  Einzelhandel, Investor

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