Die Augsburger Immobiliengesellschaft Patrizia hat mit einem operativen Ergebnis von 82 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 das Vorjahresergebnis um 14 Prozent gesteigert. Dazu beigetragen haben vor allem Gebühren aus dem Management von Immobilieninvestments. Für 2018 erwartet Patrizia ein weiteres Plus von bis zu 22 Prozent und prognostiziert ein Ergebnis zwischen 85 und 100 Millionen Euro.

Das verwaltete Immobilienvermögen hat sich nach Angaben der Augsburger gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Milliarden Euro erhöht, was einem Plus von zwölf Prozent entspricht. Inklusive dem Dachfondsanbieter Patrizia Multi Managers beliefen sich die Assets under Management Ende 2017auf 21,9 Milliarden Euro. Zuzüglich der Akquisitionen von Triuva und Rockspring wird sich laut Patrizia das verwaltete Immobilienvermögen im Vergleich zum Jahresende 2016 auf rund 38 Milliarden Euro etwa verdoppeln.

Patrizia steigert An- und Verkäufe auf rund sechs Milliarden Euro

Insgesamt hat Patrizia im Jahr 2017 Wohn- und Gewerbeimmobilien im Volumen von rund sechs Milliarden Euro gehandelt. Das sind 17 Prozent mehr als im Jahr 2016 mit 5,1 Milliarden Euro. Eingekauft wurde europaweit für rund 3,5 Milliarden Euro, das sind neun Prozent mehr als 2016 (3,2 Milliarden Euro). Die Verkäufe summierten sich auf 2,5 Milliarden Euro gegenüber, was einer Steigerung von 32 Prozent
gegenüber dem Vorjahr mit 1,9 Milliarden Euro entspricht.

Zwei Milliarden Euro stammten aus Eigenkapital, das bei institutionellen und privaten Investoren eingesammelt wurde. Stammten 2016 noch 18 Prozent des eingeworbenen Eigenkapitals von internationalen institutionellen Investoren, waren es im vergangenen Jahr nach Angaben von Patrizia bereits 40 Prozent.

Details zur Geschäftsentwicklung 2017 wird die Patrizia Immobilien AG am 15. März bekannt gegeben.

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