11.10.2016 | Unternehmen

Officefirst geht doch nicht an die Börse

Officefirst und IVG haben den Börsengang kurzfristig abgeblasen, aber noch nicht komplett abgeschrieben.
Bild: MEV Verlag GmbH

Officefirst, die Bürosparte des Immobilienkonzerns IVG, hat die für Freitag geplante Notierung an der Frankfurter Wertpapierbörse abgeblasen. Als Grund gab das Unternehmen negative Marktentwicklungen seit Beginn der Vermarktungsphase Anfang letzter Woche an. Ein angemessener Preis sei zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer zu erzielen gewesen, sagte Michiel Jaski, Vorsitzender des Vorstands und CEO der Officefirst Immobilien AG.

Das Management der IVG-Tochter Officefirst Immobilien AG war am 3. Oktober aufgebrochen, um die Aktie des Unternehmens bei potenziellen Investoren in Deutschland, dem europäischen Ausland und den USA zu vermarkten. Zufriedenstellende Kaufaufträge seien aber nicht zustande gekommen, sagte Jaski.

Ende September hatte das Unternehmen die Preisspanne für die bis zu rund 21,3 Millionen neuen Aktien auf 21 bis 23 Euro festgelegt. Officefirst hatte sich so einen Bruttoerlös von 450 Millionen Euro erhofft. Zudem sollten 14 Millionen Papiere aus dem Bestand der IVG platziert werden, zuzüglich einer Mehrzuteilungsoption von rund 5,3 Millionen Anteilsscheinen. Das gesamte Angebotsvolumen hätte bis zu 888 Millionen Euro betragen.

Der Angebotszeitraum sollte am 13. Oktober enden. Der erste Handelstag war für den 14. Oktober geplant. Officefirst und IVG "werden das Marktumfeld bezüglich eines möglichen Börsengangs weiter beobachten", hieß es in der Mitteilung des Unternehmens.

Schlagworte zum Thema:  Börsengang, Börse, Immobilienunternehmen

Aktuell

Meistgelesen