02.11.2015 | Bericht

NRW: Immobilienwirtschaft plant Initiative für 100.000 Wohnungen für Flüchtlinge

Aufgebaut werden soll eine landesweite Leerstands-Datenbank
Bild: kebox - Fotolia

Immobilienwirtschaftliche Unternehmen in Nordrhein-Westfalen (NRW) planen eine Initiative für bis zu 100.000 zusätzliche Wohnungen für Flüchtlinge. Das berichtet "RP online". Bauminister Groschek soll seine Mithilfe für ein Internet-Portal angeboten haben. Gesucht wird leerstehender Wohnraum.

"Gemeinsam mit anderen Immobilienkonzernen bereiten wir gerade eine neue Initiative zur Versorgung von Flüchtlingen mit Wohnraum vor", zitiert "RP online" LEG-Chef Thomas Hegel.

Voraussetzung sei der Aufbau einer landesweiten Leerstands-Datenbank, die es bislang nicht gebe. Immobilienkonzerne und private Vermieter sollen freie Wohnungen melden, damit die Kommunen sie anmieten und systematisch Flüchtlingen zuweisen können.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienwirtschaft

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