Der Neubau für Axel Springer gehört jetzt Norges Bild: Office for Metropolitan Architecture

Axel Springer hat mit zwei Mega-Deals 755 Millionen Euro eingenommen. Der Axel-Springer-Neubau in Berlin wurde vom Norwegischen Staatsfonds Norges gekauft. Die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant. Die Berliner Axel-Springer-Passage (gebaut 2004) wurde von Blackstone und Quincap erworben. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.

Den 13-stöckigen Neubau will der Berliner Medienkonzern langfristig zurückmieten. Die Immobilie ist rund 52.000 Quadratmeter groß und brachte 425 Millionen Euro ein. Entworfen wurde das Gebäude auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Areal am ehemaligen Mauerstreifen in der Zimmerstraße von Architekt Rem Koolhaas (Büro OMA, Rotterdam).

Die Passage verfügt über etwa 46.000 Quadratmeter Büro- und rund 7.000 Quadratmeter Einzelhandelsflächen. Die Büros will Springer noch bis Ende 2020 nutzen. Der Verkaufspreis liegt "deutlich über unseren ursprünglichen Erwartungen", so Finanzvorstand Julian Deutz. Der Kaufvertrag wurde am 5. Juli unterschrieben und wird Ende 2017 vollzogen.

Axel Springer wurde von JLL und Hengeler Müller beraten. Für Blackstone und Quincap waren CBRE, Celexis und Clifford Chance beratend tätig. Norges wurde rechtlich von Freshfields begleitet.

Schlagworte zum Thema:  Fonds, Immobilien, Deal, Berlin

Aktuell
Meistgelesen