12.09.2012 | BID

Neuer Immobilien-Spitzenverband geplant

BSI-Chef Walter Rasch: Wird er Präsident der neuen Spitzenorganisation?
Bild: BFW

Die Immobilienbranche plant einen neuen Großverband: Acht Organisationen wollen am 8. Oktober in München die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immobilienwirtschaft Deutschlands (BID) präsentieren, wie die "Die Welt" (Mittwoch) berichtet. BSI-Chef Walter Rasch soll Präsident werden.

"Die Welt" beruft sich in ihrem Bericht auf Branchenkreise. Der neue Verband vereine die bisherige Bundesvereinigung der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und den Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA), heißt es. Dass Walter Rasch, der derzeitige Chef der Bundesvereinigung der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI), als erster Präsident des BID im Gespräch ist, meldet Thomas Daily.

Der Dachverband werde rund 12.800 Unternehmen vertreten, von Maklern über Wohnungsgesellschaften und Projektentwicklern bis hin zu Hypothekenbanken sowie Fondsanbietern. Die Mitgliedsunternehmen bewirtschafteten sechs Millionen Wohnungen. Der Eigentümerverband Haus & Grund mit seinen 900.000 Mitgliedern ist laut der Zeitung nicht mit von der Partie. Der Verband war Ende 2010 aus der BSI ausgetreten, weil die Interessen der Hausbesitzer nicht genügend berücksichtigt worden seien.

Weiteren Medienberichten zufolge wollen folgende Verbände dem BID beitreten: Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), die Bundesvereinigung der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI), der GdW Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, der Immobilienverband Deutschland (IVD), der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), der Ring Deutscher Makler (RDM), der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) und der Verband Geschlossene Fonds (VGF).

Schlagworte zum Thema:  Dachverband, Immobilien, Immobilienwirtschaft, Immobiliendienstleister

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