25.07.2016 | Top-Thema Neue Unternehmenskultur: "Wir sind Chef"

Ein Beispiel aus der Praxis: So gelingen Meetings

Kapitel
Eine Sitzung ist anberaumt - aber niemand ist da. Das muss Konsequenzen haben.
Bild: Haufe Online Redaktion

In vielen Unternehmen wird über eine mangelnde Sitzungskultur geklagt. Meetings beginnen nicht pünktlich und enden viel zu spät, inhaltlich verzettelt man sich. Das ist allen bewusst. Aber Veränderungen? Fehlanzeige. Wie kann es besser gehen?

Um einen neuen Umgang miteinander zu etablieren, braucht es „Anstupser“, sagt Buchautor Hermann Arnold.

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Das bedeutet: Um einen pünktlichen Sitzungsbeginn zu gewährleisten, wird jemand damit beauftragt, einige Minuten vor der Sitzung eine Erinnerung an alle Teilnehmer zu senden. Für ein pünktliches Ende könnte der Sitzungsleiter einen Alarm setzen, der fünf Minuten vor Sitzungsende ertönt. Danach dürfen nur noch die nächsten Schritte geklärt werden.

Konsequenzen sind wichtig

Doch was ist, wenn das nicht klappt? Dann müsse es Konsequenzen geben, sagt Arnold. Wenn jemand weiterhin unpünktlich ist, beginnt die Sitzung trotzdem. Der Nachzügler wird öffentlich darauf angesprochen, dass er zu spät kommt. Kommt der Sitzungsleiter selbst nicht rechtzeitig, verlassen die übrigen Sitzungsteilnehmer den Raum.

"Ein solches Verhalten erfordert Konsequenz und vor allem Beteiligte, die bereit sind, den Aufwand der Einforderung von Konsequenzen mitzutragen – selbst wenn sie sich dadurch unbeliebt machen." Buchautor Hermann Arnold

„Ein solches Verhalten erfordert Konsequenz und vor allem Beteiligte, die bereit sind, den Aufwand der Einforderung von Konsequenzen mitzutragen – selbst wenn sie sich dadurch unbeliebt machen“, schreibt Arnold in seinem Buch. Deshalb sei eine gemeinsame Vereinbarung von Konsequenzen notwendig, ebenso wie die wechselseitige Verpflichtung, diese Konsequenzen einzufordern und durchzusetzen.


Buchtipp:

Der Text ist ein Auszug aus dem Buch "Wir sind Chef" von Hermann Arnold.  "Wir sind Chef" im Haufe-Shop bestellen.


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Der Autor: Hermann Arnold

Schlagworte zum Thema:  Unternehmen, Personal, Immobilien, Mitarbeiterorientierte Führung, Immobilienwirtschaft, Personalmanagement

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