20.03.2013 | Investitionsprogramm

Berliner SPD macht Tempo beim Wohnungsneubau

Den Wohnungsbaugesellschaften sollen die Grundstücke kostenlos angeboten werden
Bild: bbg

Der Berliner SPD-Landesvorstand hat offenbar millionenschweres Investitionsprogramm für die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften beschlossen. Nach Informationen der "Berliner Zeitung" (Dienstag) soll das Investitionsprogramm 775 Millionen Euro umfassen.

600 Millionen Euro seien als Kredite geplant, schreibt die Zeitung. 175 Millionen Euro sollen die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften als Eigenkapital beisteuern. Diese Zahlen bestätigte SPD-Sprecherin Josephine Steffen nicht.

Ferner beschloss der Landesvorstand einstimmig die bereits am Freitag von SPD-Landeschef Jan Stöß und SPD-Fraktionschef Raed Saleh ausgegebene Linie, den Liegenschaftsfonds aufzulösen. So soll auch sichtbar nach außen das Signal der neuen Strategie gegeben werden, landeseigene Grundstücke nicht mehr nur nach Höchstpreis zu verkaufen.

Den Wohnungsbaugesellschaften sollen die Grundstücke kostenlos zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum angeboten werden. "Damit werden die entscheidenden Weichen zur Ankurbelung des Wohnungsbaus in öffentlicher Trägerschaft gestellt", erklärte Stöß. "Wir setzen auf eine konsequente Expansionsstrategie der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, denn die neuen Wohnungen sollen vor allem in öffentlichem Eigentum entstehen."

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