| Urteil

Mietspiegel reicht nicht für Berechnung von Hartz-IV-Wohnkosten

Berechnung der Wohnkosten für Hartz-IV-Empfänger: Informationen müssen mannigfaltig sein
Bild: MEV-Verlag, Germany

Ein einfacher Mietspiegel, der nur bestehende Verträge und keine teureren Wohnungsangebote berücksichtigt, reicht nicht für die Berechnung von Wohnkosten für Hartz-IV-Empfänger aus. Das teilte das Hessische Landessozialgericht am Mittwoch in Darmstadt mit.

Bei der Berechnung von Wohnkosten für Hartz-IV-Empfänger müssen Behörden laut dem aktuellen Gerichtsurteil aus Hessen möglichst viele Informationen zum Mietwohnungsmarkt einholen. Um zu berechnen, welcher Betrag einem Hartz-IV-Empfänger zustehe, müssten die tatsächlichen Mietpreise angemessener Wohnungen vorliegen, urteilten die Richter (Az: L 7 SO 43/10).

Schlagworte zum Thema:  Mietspiegel, Hartz IV

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