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Merkel bringt Bewegung bei Abschreibung für Gebäudesanierung

Angela Merkel hat die Bundesländer aufgefordert, ihre Blockadehaltung im Vermittlungsausschuss zum Thema "Abschreibung bei der energetischen Gebäudesanierung" aufzugeben.

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) hat am Freitag die Äußerungen der Bundeskanzlerin bei einem Treffen der Spitzenvertreter der Wirtschaftsverbände in München zur Abschreibung bei der energetischen Gebäudesanierung mit großer Freude und Genugtuung hat aufgenommen. Merkel betonte, dass kein Landeshaushalt Schaden nehme, da die Mehreinnahmen aus der Mehrwertsteuer die Lasten übersteigen würden.

Der Präsident des ZIA Dr. Andreas Mattner hofft jetzt wieder auf Bewegung im festgefahrenen Vermittlungsausschuss: "Das Machtwort der Kanzlerin in dieser Frage ist elementar wichtig. Die Energiewende steht auf dem Spiel, wenn es nicht zu mehr Dynamik bei der Gebäudesanierung kommt." Es komme nicht nur darauf an, die Energieerzeugung neu auszurichten, es müsse auch gleichzeitig der Energieverbrauch gesenkt werden. Dabei spiele die Gebäudesanierung eine wichtige Rolle.

Die Kanzlerin verweise zu Recht auf die zu erwartenden Mehreinnahmen der Länder. Zu diesem Ergebnis komme auch ein Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, das der ZIA bereits vor einigen Wochen an die zuständigen Politiker in Bund und Land versendet hatte. "Die Bundesländer müssen Ihre rein politisch motivierte Blockadehaltung im Vermittlungsausschuss jetzt endlich aufgeben und im Interesse des Klimaschutzes und der Nutzer von Wohnimmobilien agieren", so Mattner.

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