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Neuregelung der Maklergebühren hat im Bundesrat Aussicht auf Erfolg

Der Vorschlag zur Neuregelung der Maklergebühren kommt bei einigen Bundesländern gut an
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Hamburgs Initiative zur Neuregelung der Maklergebühren kann nach einem Medienbericht mit breiter Unterstützung im Bundesrat rechnen. Wie die "Bild"-Zeitung (Mittwoch) berichtet, zeigen sich sechs Bundesländer aufgeschlossen für den Vorschlag.

Genannt werden Bremen, Schleswig-Holstein, Berlin, Baden-Württemberg und Brandenburg. Nordrhein-Westfalen hatte bereits seine Unterstützung zugesichert. Der Vorschlag zur Neuregelung sieht vor, künftig Vermieter und nicht Mieter die Maklerkosten zahlen zu lassen.

Bisher darf die Maklergebühr maximal zwei Monatskaltmieten plus Umsatzsteuer betragen. Ob der Vermieter oder der Mieter die Gebühr entrichten muss, ist nicht geregelt. Während die Vermieter in bevölkerungsarmen Landstrichen die Maklerkosten häufig selbst tragen, wird die Gebühr in Städten wie Hamburg, Köln oder Düsseldorf meist auf den Mieter übertragen.

Bayerisches Justizministerium sieht Neuregelung skeptisch

Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) sieht den Hamburger Vorstoß skeptisch. "Eine solche Regelung ist gut gemeint, aber sie lässt sich leicht umgehen", sagte die zuständige Ministerin am Mittwoch in München. Es werde schwierig sein, zu klären, wer einen Makler zuerst beauftragt habe und zahlen müsse, ergänzte ein Sprecher des Ministeriums. Wegen dieser "Unschärfen" habe man Zweifel an der Tauglichkeit des Vorstoßes.

Schlagworte zum Thema:  Provision, Maklerprovision

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