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Linke will Verkauf der TLG-Wohnungen an die TAG stoppen

Ein Antrag auf "Stopp" soll dem Parlament vorgelegt worden sein
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Linken im Bundestag wollen den Verkauf der rund 11.000 bundeseigenen TLG-Wohnungen in Ostdeutschland stoppen. Einen entsprechenden Antrag wolle man dem Parlament vorlegen, hieß es.

Angesichts steigender Mieten und Mietnebenkosten und immer weniger preisgünstigen Sozialwohnungen sei es unverantwortlich und sozialpolitisch skandalös, dass die Wohnungen an das börsennotierte Unternehmen TAG Immobilien verkauft werden, sagte Steffen Bockhahn, Linke-Bundestagsabgeordneter aus Rostock.

Beim Verkauf an TAG Immobilien werde bundeseigenes Vermögen verschleudert, bis zu 30 000 Mieter seien dann der "Willkür von Finanzinvestoren ausgeliefert", so Bockhahn. Die Linke hatte die Genossenschaft "Fairwohnen" gegründet, um beim Bieterverfahren für die TLG-Wohnungen mitmischen zu können. Sie war aber gescheitert.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungsunternehmen

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