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Linke fordert zehn Millionen Euro für Sozialwohnungen in Meck-Pomm

Die Linke fordert vom Landtag in Schwerin Geld für Sozialwohnungen
Bild: Horst Schröder ⁄

Die Linke in Mecklenburg-Vorpommern fordert ein Programm zum Bau von Sozialwohnungen. Der Vorschlag liegt bei zehn Millionen Euro. Damit könnten über zwei Jahre 600 Wohnungen gefördert werden, steht in einem Antrag der Fraktion für die nächste Landtagssitzung in Schwerin.

In Städten mit wenig Leerstand sollten zudem Pläne zum Abriss von Wohnungen vorerst gestoppt werden, forderte die wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Regine Lück. Es gelte rasch Vorsorge zu treffen, um soziale Spannungen zu vermeiden. In Hochschulstädten, aber auch in Urlaubsgegenden Mecklenburg-Vorpommerns gibt es Lück zufolge kaum noch Wohnungsleerstand.

Die kommunalen Wohnungsunternehmen und -genossenschaften hätten zudem seit 2014 knapp 1.000 Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt. Lück unterstützte eine Forderung des Verbandes Nordddeutscher Wohnungsunternehmen nach Zuschüssen des Landes zum Herrichten weiterer Appartements für Flüchtlinge. Bislang habe man Wohnungen aus dem laufenden Geschäft bereitgestellt, doch jetzt müsse man dafür an den "strukturellen Leerstand" herangehen, hatte ein Verbandsvertreter erklärt. Das sind Wohnungen, die schon seit längerem leer stehen und in schlechtem Zustand sind.

Schlagworte zum Thema:  Sozialwohnung

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