Das PropTech Inreal Technologies hat mit einer Finanzierungsrunde einen sechsstelligen Betrag für weitere Produktentwicklungen und die europäische Expansion eingesammelt. Für 2019 sind weitere Standorte in London, Wien und Zürich geplant. Neue Gesellschafter sind Kingstone Capital Partners und die Sontowski & Partner Group. Inreal-CEO Enrico Kürtös kündigte an, weltweiter Markführer für Virtual Reality (VR) in der Immobilienbranche werden zu wollen.

Erst im Mai hatte Virtual Reality-Spezialist Inreal Technologies nach dem Einstieg von Bitstone Capital ein Büro in New York eröffnet.

Inreal Technologies bildet Büro- und Wohnimmobilien virtuell ab und bietet Asset Managern, Projektentwicklern und Bauträgern Tools, um die Präsentation und Vermarktung der Objekte anschaulicher zu gestalten. So sollen etwa Entwickler potenzielle Käufer oder Mieter bereits vor dem Bau am Computer oder auf der Leinwand durch die neuen Immobilien führen. Durch den Einsatz der VR-Tools lässt sich laut Intreal zudem das Sonderwunschmanagement zeit- und kosteneffizienter gestalten.

Weiteres Knowhow und größeres Netzwerk durch neue Gesellschafter

Die weitere Produktentwicklung und Expansion will Inreal in enger Zusammenarbeit mit den neuen und bestehenden Gesellschaftern vorantreiben.

"Inreal eröffnet Unternehmen ganz neue Möglichkeiten, um ihre Objekte anschaulicher als bislang möglich und vor allem sehr kosteneffizient zu vermarkten. Bei der Hebung dieses Potenzials werden wir Enrico Kürtös und sein Team mit unserer mehr als 30-jährigen Erfahrung in der Projektentwicklung gezielt unterstützen", sagt Dr. Henrik Medla, Geschäftsführer bei der Sontowski & Partner Group.

"Virtual Reality wird in den kommenden Jahren weltweit immens an Bedeutung gewinnen", ergänzt Philipp Schomberg, Managing Partner bei Kingstone Capital Partners, "wir sind überzeugt, dass Inreal dabei eine bedeutende Rolle spielen wird".

Inreal Technologies hat bislang nach eigenen Angaben mehr als 300 Objekte virtuell abgebildet. Darunter sind Landmark-Buildings, wie der Omniturm oder der Main Tower in Frankfurt am Main. Zu den Kunden zählen unter anderem die Credit Suisse, Deka Immobilien, RFR, Art-Invest und Tishman Speyer.

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