14.02.2013 | Studentenwohnungen

Kiel: Es fehlen 1000 Unterkünfte für Studierende

Kiel: Studierende in Wohnungsnot
Bild: Haufe Online Redaktion

In Schleswig-Holsteins Hochschulstädten gibt es zu wenig bezahlbaren Wohnraum für Studenten. Alleine in Kiel fehlten mindestens 1000 Wohnungen oder Zimmer, sagte die Vorsitzende des Studentenwerks Schleswig-Holstein, Susann Schrader, am Rande eines Treffens von Wissenschaftsministerin Waltraud Wende mit Studentenvertretern.

Besonders lang seien die Wartelisten für Unterkünfte regelmäßig zu Semesterbeginn. "Wohnungsnot ist regelmäßig zu Beginn der Wintersemester akut. Teilweise schlafen die Leute in den Bahnhöfen", sagte der Vorsitzende des Allgemeinen Studentenausschusses (Asta) der Kieler Christian-Albrechts-Universität, Steffen Regis. Ausländische Studenten beispielsweise aus Asien gingen teilweise davon aus, dass ihnen mit der Erteilung eines Studienplatzes automatisch auch eine Unterkunft zur Verfügung gestellt würde.

Wissenschaftsministerin Wende hatte Studentenvertreter zu einem Hochschuldialog unter dem Motto "Studierende 2020 - Chancen und Perspektiven" eingeladen. Sie sagte den rund 20 Teilnehmern des Treffens die Unterstützung der Landesregierung zu. "Wir arbeiten dran, dass die Situation im Land immer besser wird", sagte Wende. Im laufenden Haushalt habe die Landesregierung dafür 600 000 Euro eingeplant. Es gebe bereits Erfolge, sagte Wende. Als Beispiel nannte sie die geplante Aufstockung des Ede-Osterloh-Hauses in Kiel um 70 Plätze. Zudem gebe es gleich mehrere Interessenten für den Bau von 200 neuen Wohnplätzen ab 2014 auf dem Campus Kiel.

Schlagworte zum Thema:  Wohnimmobilien

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