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Kiel erleichtert Bau von Flüchtlingswohnungen

Kiel: Kabinett erleichtert Wohnungsbau für Flüchtlinge
Bild: Erich Westendarp ⁄

Schleswig-Holstein will mit Hilfe des sozialen Wohnungsbaus den Bau von Unterkünften für Flüchtlinge erleichtern. Das Kabinett stimmte dem Entwurf zur Änderung des Wohnraumförderungsgesetzes zu: Künftig können auch Wohnungen für Menschen in sozialen Notlagen gefördert werden.

"Wir kommen damit zugleich unserer Verantwortung nach, die Kommunen im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung bei der Schaffung von Wohnraum insbesondere für Flüchtlinge zu unterstützen", sagte Innenminister Stefan Studt.

Zukünftig soll es auch einfacher sein, Frauenhäuser oder Studentenwohnheime zu fördern. Die modernisierte Wohnraumförderung des Landes werde damit über die aktuelle Flüchtlingssituation hinaus als soziales Instrument im Bereich Wohnen ausgebaut, so Studt.

Nach Angaben des Innenministeriums gibt es im Norden rund 46.000 Sozialwohnungen. In den kommenden Wochen können die Wohnungswirtschaft und die Kommunalverbände zu den Plänen Stellung nehmen.

Schlagworte zum Thema:  Politik, Wohnungsbau

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