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KfW-Programm "Energieeffizient Bauen": Neuerungen zum 1. April

Mit Einführung des Förderstandards KfW-Effizienzhaus 40 Plus werden Gebäude gefördert, die Energie erzeugen sowie speichern
Bild: KfW / Stephan Sperl

Zum 1. April erneuert die Förderbank KfW ihr Programm "Energieeffizient Bauen". Neben den weiter bestehenden Standards KfW-Effizienzhaus 55 und 40 wird der neue Standard KfW-Effizienzhaus 40 Plus eingeführt. Darüber hinaus verdoppelt die KfW den Förderhöchstbetrag für Bauherren von 50.000 Euro auf 100.000 Euro. Zusätzlich wird eine 20-jährige Zinsbindung angeboten.

Ferner hat der Bauherr einen verbindlichen Anspruch auf einen Baubegleitungszuschuss. Hierbei erhält er 50 Prozent, aber maximal 4.000 Euro der Kosten für die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Experten.

Mit Einführung des Förderstandards KfW-Effizienzhaus 40 Plus werden Gebäude gefördert, die Energie erzeugen sowie speichern und so den verbleibenden, sehr geringen Energiebedarf überwiegend selbst decken können. Außerdem bietet die KfW ein vereinfachtes Nachweisverfahren für das KfW-Effizienzhaus 55 an.

Aufgrund der energetisch strengeren Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV), entspricht das seit 2009 von der KfW geförderte Effizienzhaus 70 annähernd den gesetzlichen Mindestanforderungen bei Wohnungsneubauten. Da es so keinen zusätzlichen Anreiz gibt, läuft die Förderung dieses Standards im Programm "Energieeffizient Bauen" zum 31. März aus.

Die neuen Tilgungszuschüsse der Förderstandards im Überblick

KfW-Effizienzhaus 40 Plus: 15 Prozent der Darlehenssumme, bis zu 15.000 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 40: Zehn Prozent der Darlehenssumme, bis zu 10.000 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 55: Fünf Prozent der Darlehenssumme, bis zu 5.000 Euro für jede Wohneinheit

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Schlagworte zum Thema:  Energieeffizienz, KfW, KfW-Programme, Bauen, Bau

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