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KfW fördert altersgerechtes Umbauen mit Zuschussvariante

Bis 2018 werden vom Bund 54 Millionen Euro für die Zuschussvariante eingeplant
Bild: KfW / Stephan Sperl

Seit 1. Oktober können private Eigentümer und Mieter von Geldern profitieren, die unter anderem dem Abbau von Barrieren in Wohngebäuden dienen sollen. Damit wird das Kreditprogramm der Förderbank KfW "Altersgerecht Umbauen" um eine Zuschussvariante ergänzt. Der Bund stellt dafür 54 Millionen Euro bis 2018 zur Verfügung.

Kombiniert werden können die Zuschüsse mit den Programmen zur energetischen Gebäudesanierung. Bundesbauministerin Barbara Hendricks betont: "Bei der Sanierung von Wohngebäuden können Bauherren durch die Förderung von Sicherheitsmaßnahmen nun drei Fliegen mit einer Klappe schlagen und Kosten sparen, weil sie die Immobilie nur einmal anfassen müssen. Sie können die energetische Sanierung mit dem Abbau von Schwellen in der Wohnung verbinden und zugleich etwas für die Sicherheit, gegen Einbrüche tun."

Antragsberechtigt sind private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen sowie Mieter. Finanziert werden bis zu acht Prozent der förderfähigen Investitionskosten für die Realisierung einzelner, frei kombinierbarer Maßnahmen zur Barrierereduzierung, maximal jedoch 4.000 Euro pro Wohneinheit.

Für den Förderstandard "Altersgerechtes Haus" können Zuschüsse in Höhe von zehn Prozent der förderfähigen Investitionskosten, maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit, beantragt werden.

Schlagworte zum Thema:  KfW, KfW-Fördermittel, Immobiliendienstleister

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