28.05.2015 | Politik

KfW fördert ab Juli Nichtwohngebäude

Ab 1. Juli werden auch Maßnahmen in Nichtwohngebäuden gefördert
Bild: KfW / Stephan Sperl

Ab dem 1. Juli fördert die KfW Bankengruppe im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) auch das energieeffiziente Bauen und Sanieren von Nichtwohngebäuden in Bezug auf Klima- und Lüftungstechnik. Die Mittel stammen aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm, das um 200 Millionen Euro aufgestockt wurde.

Moderne Klima- und Lüftungstechnik spielt für die Energieeffizienz im Nichtwohnbereich eine Schlüsselrolle. Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) mit Wärmerückgewinnung klimatisieren nicht nur, sie gewinnen auch durchschnittlich über 70 Prozent der Raumwärme zurück, die ansonsten ungenutzt aus dem Gebäude entweichen würde.

Eine Studie des Umwelt-Campus Birkenfeld an der Hochschule Trier hat ergeben, dass dadurch im Jahr 2014 in Deutschland etwa 22 Terrawattstunden (TWh) Wärme und umgerechnet rund sechs Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart wurden. Das entspricht etwa acht Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs der rund 2,7 Millionen deutschen Nichtwohngebäude.

Für das Jahr 2020 rechnen die Forscher sogar mit einer jährlichen Einsparung von 33,2 TWh Wärme, umgerechnet rund 9,6 Millionen Tonnen CO2.

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