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Dresden beschließt Kappungsgrenze für Mieterhöhungen

Mieterhöhungen in Bestandswohnungen werden in Dresden nur noch begrenzt möglich sein
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Die Stadt Dresden hat die Ausarbeitung einer Kappungsgrenzen-Verordnung in Auftrag gegeben. Das teilt Innenminister Markus Ulbig mit. Mieten können dann innerhalb von drei Jahren nur noch um 15 Prozent bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete erhöht werden. Bisher sind bis zu 20 Prozent möglich.

Im Gegensatz zur Mietpreisbremse betrifft die Kappungsgrenze nur bestehende Mietverhältnisse.

Den Erlass der Verordnung hat das Kabinett in Dresden bei der Staatsregierung beantragt, um angesichts steigender Mieten preiswerten Wohnraum zu erhalten. Der Entwurf der Verordnung solle dem Kabinett bis Ende Juni zum Beschluss vorgelegt werden und nach Veröffentlichung dann rasch in Kraft treten, sagte Ulbig.

Mietrechtsänderung 2013 ermöglicht Senkung der Kappungsgrenze

Die Möglichkeit, die Kappungsgrenze in Gebieten mit gefährdeter Wohnraumversorgung abzusenken, wurde im Mai 2013 durch das Mietrechtsänderungsgesetz eingeführt. Einen Überblick, was in den einzelnen Bundesländern gilt, finden Sie im Top-Thema "Mietpreisdeckel: Regelungen der Bundesländer zur Kappungsgrenze".

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Kappungsgrenze, Mieterhöhung

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