12.12.2012 | SPD-Parteitag

Kanzlerkandidat Steinbrück wirbt mit "Aktionsplan Wohnen"

Steinbrück: "Das Programm "Soziale Stadt" zum Leitprogramm machen"
Bild: www.spdfraktion.de

Peer Steinbrück, Spitzenkandidat der SPD für die kommende Bundestagswahl im Herbst 2013, forderte auf dem Sonderparteitag der Sozialdemokraten in Hannover einen "Nationalen Aktionsplan Wohnen und Stadtentwicklung".

In Deutschland der Wohnraum knapp. Dazu hat Steinbrück im Vorfeld der Wahlen nun geäußert: Er fordert einen "Nationalen Aktionsplan für Wohnen und Stadtentwicklung".

"Wir erleben gerade, wie in manchen Städten, in manchen Stadtvierteln ... eine Art Immobilienblase entsteht: mit Verdrängungseffekten, die durchaus sozialen Sprengstoff bergen", sagte der Kanzlerkandidat in seiner Rede. In Folge würden die Mieten weiter hochgehen und für viele Menschen unerschwinglich werden. Es fehle an bezahlbarem Wohnraum für Auszubildende, für Studenten, für Familiengründer.

Als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wolle er deshalb einen "Nationalen Aktionsplan Wohnen und Stadtentwicklung" in Gang bringen. Das Programm "Soziale Stadt" müsse im Rahmen eines solchen Aktionsplans zu einem Leitprogramm werden. Man wolle zudem die Möglichkeit geben, auch weiter in Förderprogramme zu investieren, bis hin zum altersgerechten Bauen.

Schlagworte zum Thema:  Politik, Wohnungsbau, Stadtentwicklung, Soziale Wohnraumförderung

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