| Stuttgart

Baden-Württemberg unterstützt Gemeinden im Kampf gegen Wohnungsmangel

Stuttgarter Landtag: Vor allem Universitätsstädte sollen vom neuen Gesetz profitieren
Bild: Dieter Poschmann ⁄

Die Stuttgarter Landesregierung hat ein Maßnahmenpaket gegen Wohnungsmangel auf den Weg gebracht: Gemeinden können nun unter anderem verbieten, dass Wohnungen abgebrochen oder umgewandelt werden, etwa in Gewerbeobjekte oder Ferienwohnungen.

Das Gesetz soll dem Wohnungsmangel vor allem in Groß- und Universitätsstädten entgegenwirken. Ob es einen Wohnungsmangel und somit die Voraussetzung für die Genehmigungspflicht gibt, sollen die Gemeinden selbst entscheiden können, hieß es am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Stuttgart.

Weiterer Bestandteil des Maßnahmenpaketes soll eine Verordnung sein, wonach Gemeinden entscheiden können, ob auch die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen genehmigungspflichtig sein soll. Bislang kommt es zuweilen vor, dass Wohnhäuser an große Investoren verkauft, Wohnungen aufwendig saniert und dann als teure Eigentumswohnungen angeboten werden. Nach so einer Luxussanierung können sich viele alte Bewohner die Wohnung nicht mehr leisten und müssen wegziehen.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungsmangel

Aktuell

Meistgelesen