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Justizminister Maas ließ Mieter den Makler zahlen

Maas: "entspricht der gängigen Praxis"
Bild: Frank Nürnberger

Bundesjustizminister Heiko Maas hatte den Mieter seines Hauses in Saarlouis entgegen dem Gesetzentwurf zum "Bestellerprinzip", an dem er seit Monaten mitarbeitet, die Maklergebühr zahlen lassen. Nach einem kritischen "Bild"-Bericht hat er das Geld wieder zurückerstattet.

Maas habe sein Haus wegen des Umzugs nach Berlin zum 1. August über einen Makler vermietet, der Mieter habe dabei die Maklerkosten in Höhe von zwei Kaltmieten plus Umsatzsteuer übernommen. Nach dem von Maas bereits im März vorgestellten Gesetzentwurf muss künftig hingegen der Vermieter den Makler bezahlen, wenn er ihn bestellt hat.

Der Minister sagte der Zeitung: "Dass der Mieter den Makler bezahlt, entspricht der gängigen Praxis und auch der geltenden Rechtslage. Diese Rechtslage wollen wir aus guten Gründen ändern."


Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Bestellerprinzip

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