JLL hat den globalen Umsatz im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahresauftakt um 14 Prozent auf rund 3,5 Milliarden US-Dollar gesteigert. Das Wachstum sei auf höhere Honorare zurückzuführen, teilt das Unternehmen mit. In der Region EMEA lag der Umsatz bei 783,6 Millionen US-Dollar (plus 30 Prozent), hier war vor allem Deutschland ein starker Markt (plus 27 Prozent). Fortschritte meldet JLL auch bei der digitalen Agenda.

Der Nettogewinn betrug JLL zufolge 40,3 Millionen US-Dollar gegenüber 7,2 Millionen US-Dollar im Vorjahr, das bereinigte Ebitda stieg um 51 Prozent auf 107,7 Millionen US-Dollar. Der Vorstand hat eine Dividende von 0,41 US-Cent je Aktie angekündigt, das sind elf Prozent mehr als bei der Dividende von Dezember 2017. Die Ausschüttung soll am 15. Juni erfolgen.

"Bei gesunden wirtschaftlichen und immobilienwirtschaftlichen Fundamentaldaten in den meisten Märkten weltweit und trotz geopolitischer Herausforderungen rechnen wir auch in diesem Jahr mit einem weiteren Wachstum", sagt JLL-CEO Christian Ulbrich. Man habe diese Ergebnisse erreicht, während man in die globale digitale Agenda investiert und dabei gleichzeitig bedeutende Fortschritte erzielt habe.

Europa: Deutschland legt im Hotelbereich deutlich zu

In der für Deutschland relevanten Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) stachen, getrieben durch Investitionsverkäufe, Deutschland, Frankreich und Großbritannien hervor.

Nicht nur der Gesamtumsatz in Deutschland ist im Quartalsvergleich deutlich gestiegen, umgerechnet in die Landeswährung Euro um zehn Prozent, auch der Honorarumsatz legte zu: in Euro um sieben Prozent und um 23 Prozent in US-Dollar. Der Bereich "Hotels & Hospitality" hat den Honorarumsatz in Euro um 80 Prozent gesteigert und in US-Dollar verdoppelt. Der Honorarumsatz aus Vermietungen sank insgesamt um 18 Prozent in Euro (fünf Prozent in US-Dollar). In den Bereichen Asset-, Property-, und Shopping Center Management gingen die Honorarumsätze um etwa 40 Prozent in Euro (30 Prozent in US Dollar) zurück.

Insgesamt stieg der Real Estate Services-Fee-Umsatz in Europa auf Basis der Landeswährungen um 50 Prozent.

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