22.08.2012 | Unternehmen

IVG investiert künftig auch in Windenergie

Weg vom reinen Immobiliengeschäft - hin zur Windenergie
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Immobilienkonzern IVG will künftig auch in Windenergie investieren. "Wir werden uns vom reinen Büroimmobiliengeschäft wegbewegen", sagte der seit Ende vergangenen Jahres amtierende Vorstandschef Wolfgang Schäfers der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe).

Derzeit plane das Unternehmen zusammen mit einem strategischen Partner auf einem Grundstück der IVG einen Windpark zu errichten. Das Projekt solle ein hohes zweistelliges bis niedriges dreistelliges Millionen-Euro-Volumen erreichen. Die IVG könnte sich mit 50 Prozent beteiligen. Nach Abschluss von Genehmigungsverfahren soll es im Jahr 2014 losgehen. Noch offen sei, ob der geplante Windpark auch in einen Fonds eingebracht wird, sagte Schäfers.

IVG war in der Finanzkrise durch überwiegend fremdfinanzierte Büroimmobilienkäufe und Projektentwicklungen nur knapp an der Pleite vorbeigeschrammt. Mehr stetige Erträge, wie sie IVG aus dem Immobilienfondsgeschäft und mit unterirdischen Öl- und Gasspeichern (Kavernen) erzielt, kann der SDax-Konzern gut gebrauchen. "Wir sind gerade dabei, von der Intensivstation auf die Normalstation zu wechseln", sagte Schäfers. Immobilien, die auf der eigenen Bilanz lasten, werden deshalb weiterverkauft, die Projektentwicklungen zurückgefahren. Sparen muss Schäfers auch, 50 bis 60 von 590 Stellen werden bei Fluktuation nicht wieder besetzt.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienunternehmen, Investition, Windkraft, Erneuerbare Energien

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