09.11.2012 | Unternehmen

IVG bestätigt Prognose für 2013

Trotz leicht rückläufiger Umsatzerlöse: IVG ist zuversichtlich für 2013
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die IVG Immobilien AG schließt das 3. Quartal 2012 mit einem Konzernergebnis von -7,0 Millionen Euro ab (Q2 2012: -11,2 Mio. Euro). Damit verläuft das Geschäftsjahr bisher planmäßig und lässt laut IVG ein ausgeglichenes Konzernergebnis 2012 und gute Aussichten für 2013 erwarten.

Trotz leicht rückläufiger Umsatzerlöse (99,9 Mio. Euro in Q3 2012 nach 110,9 Mio. Euro in Q2 2012) und plangemäß geringeren unrealisierten Marktwertänderungen im Segment Investment (Caverns) hat insbesondere das verbesserte Finanzergebnis (-40,7 Mio. Euro in Q3 2012 nach -56,8 Mio. Euro in Q2 2012) das Ergebnis positiv beeinflusst. "Die IVG bewegt sich zunehmend im ruhigeren Fahrwasser", sagt Dr. Wolfgang Schäfers, Sprecher des Vorstands der IVG Immobilien AG. Der weiter sinkende Verschuldungsgrad mit inzwischen unter 70 Prozent, eine stabile Liquidität und Portfolioentwicklung seien wichtige Indikatoren für die Erholung der IVG.

Die Umsatzerlöse sanken um 11,0 Millionen Euro auf 99,9 Millionen Euro, überwiegend aufgrund des Wegfalls von Nettomieten von im Verlauf der ersten neun Monate verkauften Immobilien. Die unrealisierten Marktwertänderungen von Investment Property sanken im Vergleich zum Vorquartal (Q2 2012: 20,4 Mio. Euro) um 17,7 Millionen Euro auf 2,7 Millionen Euro, hauptsächlich aufgrund des angekündigt niedrigeren Beitrags aus dem Segment Investment (Caverns) in Höhe von 13,5 Millionen Euro (Q2 2012: 32,1 Mio. Euro). Das operative EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) sank daher leicht von 45,0 Millionen Euro im zweiten Quartal 2012 auf 33,1 Millionen Euro im dritten Quartal 2012.

Das Finanzergebnis verbesserte sich hingegen um 16,1 Millionen Euro auf -40,7 Millionen Euro im dritten Quartal 2012 (Q2 2012: -56,8 Mio. Euro). Die Funds from Operations (FFO I) sind mit 3,2 Millionen Euro erneut positiv. Mit einem Anstieg der Like-for-Like Mieten um 2,9 Prozent zum Vorquartal und einer NOI-Rendite von 5,2 Prozent blieben die weiteren wesentlichen Portfoliokennzahlen stabil beziehungsweise haben sich leicht verbessert. Der leichte Anstieg der Leerstandsquote auf 12,0 Prozent in Q3 2012 nach 11,3 Prozent in Q2 2012 ist durch den Verkauf voll vermieteter Objekte zu erklären.

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