| Interview

Mipim-Chef Julien Sausset zu Smart Cities und Gesundheit

Julien Sausset: "Wir erwarten ein leichtes Wachstum gegenüber 2015"
Bild: Mipim

Smart Cities und Gesundheit. Diese beiden Trendthemen sollen das Interesse der Investoren anfachen. Ein Gespräch mit Julien Sausset, dem neuen Direktor der Immobilienmesse Mipim, die vom 15. bis 18. März in Cannes stattfindet.

Wie ist die Mipim-Stimmung aktuell?

Sausset: Wir erwarten ein leichtes Wachstum gegenüber 2015. Die Ausstellungsfläche der Mipim 2016 ist größer als im Vorjahr, und die Show wird vom erweiterten Konferenz-Programm, das mehr als 350 Referenten umfasst, flankiert. Gänzlich neu ist unter anderem der Wettbewerb unter Gründern – der Gesamtsieger wird am 16. März in Cannes bekannt gegeben. Verschiedene Start-ups können sich und ihre Ideen einem interessierten Fachpublikum präsentieren.

Was gibt es zum Programm 2016 und Ihrem ersten Messejahr als Mipim-Chef außerdem zu sagen?

Sausset: Obwohl dies mein erstes Jahr als Direktor der Mipim ist, wird es meine 11. Mipim-Show sein, da ich für die Immobiliensparte der Reed Midem bereits seit über zehn Jahren arbeite. Aber das Gefühl der Aufregung und Vorfreude wächst trotzdem von Tag zu Tag. Wir sind weiter auf die Stärkung der Inhalte über ein robustes Konferenzprogramm mit den wichtigsten Referenten der jeweiligen Fachgebiete ausgerichtet. Schlüsselmatchmaking und Networking-Events sind wichtige Begriffe – alles ist auf professionellen Austausch und Best Practices ausgerichtet.

Hier spielt das Thema Smart Cities und wie die Zukunft des nachhaltigen, modernen Wohnens aussehen wird, eine große Rolle. Dazu werden Fallstudien beispielsweise aus Barcelona, Göteborg, Edmonton und Grenoble präsentiert. Auch die etablierten Themenpavillons wie zu den Sektoren Hotel und Tourismus, Logistik und so weiter werden 2016 erweitert, und zwar um den Gesundheitspavillon, der mit zwei abgestimmten Konferenzsitzungen Aufmerksamkeit finden wird.

Was gibt es mit Fokus auf Deutschland Neues?

Sausset: Fast alle großen europäischen Hauptstädte sind als Aussteller mit ihren privaten Standpartnern vertreten, um ihre Projekte zu präsentieren. Casablanca (Marokko), Belfast (UK), Bologna (Italien), Newcastle (UK), Budapest (Ungarn) und der Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau, etliche französische Städte – und es wird eine Fülle neuer Teilnehmer auch aus Deutschland geben. Ein Konferenzprogrammpunkt wird am 15. März ab 14.30 Uhr im Ruby-Raum unter dem Titel „Wohnimmobilien in Deutschland – Match-up für Investitionen“ auch die intelligente Urbanisierung und Verdichtung in wachsenden Städten Deutschlands behandeln. Das Interesse an neuen/alten Projektentwicklungen mit innovativem Charakter aus 2015/16 – made in Germany – bleibt nämlich hoch.

Schlagworte zum Thema:  Mipim, Mipim Awards, Interview

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