Unter Wert geboten: Die Immofinanz lehnt das Teilübernahmeangebot von Starwood ab Bild: Corbis

Der Vorstand der Immofinanz AG hält das Angebot des US-Investors Starwood für zu niedrig und lehnt die Teilübernahme ab. Starwood hatte 2,10 Euro pro Aktie einschließlich Dividende (sechs Cent) geboten. Das Angebot liege mehr als 25 Prozent unter dem Epra-NAV der Immofinanz und nur 4,6 Prozent über dem Kurs der Aktie an der Wiener Börse vor Angebotsverkündigung am 21. März, teilte das Unternehmen mit.

"Unter Berücksichtigung der sich nachhaltig verbessernden Kennzahlen und des positiven Geschäftsausblicks der Immofinanz" erachtet der Immofinanz-Vorstand den angekündigten Angebotspreis laut Mitteilung als nicht angemessen.

Die Luxemburg-Tochter von Starwood will, wie bereits berichtet, neben den bis zu fünf Prozent der Unternehmensaktien der Immofinanz auch einen bis zu 26 Prozent-Anteil an der CA Immo erwerben. Komplettübernahmen plant Starwood nach eigenen Angaben nicht. CA Immo und Immofinanz sollen auch nach Abschluss der Angebote an der Wiener Börse notieren.

CA Immo und Immofinanz hatten im Frühjahr 2016 mit Fusionsgesprächen begonnen, um einen großen europäischen Immobilienkonzern zu schaffen. Die Immofinanz brach die Gespräche im Februar ab.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienunternehmen, Übernahme

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