Immobilientöchter der LBS Südwest fusionieren

Die Landesbausparkasse (LBS) Südwest hat zwei ihrer Maklertöchter miteinander fusioniert. Das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen LBS Immobilien GmbH Südwest (LBSi) und hat seinen Sitz in Mainz. Der Zusammenschluss der Tochterfirmen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sei rückwirkend zum Januar 2017 gültig, teilte die LBS mit.

Die beiden Landesbausparkassen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hatten 2016 zur LBS Südwest fusioniert. Der Zusammenschluss der Makler-Töchter sei bereits mit dieser Fusion vereinbart worden, sagte Wolfgang Kaltenbach, Vorstandsvorsitzender der LBS Südwest und Vorsitzender des Aufsichtsrates der LBSi. Ziel der fusionierten Gesellschaft sei es, durch eine intensivere Marktdurchdringung die Vertriebskraft in der Immobilienvermittlung und das Finanzierungsgeschäft weiter zu stärken.

Der Verbandschef des Sparkassenverbandes von Baden-Württemberg, Peter Schneider, hatte im Februar außerdem weitere Fusionen für die kommenden zwei, drei Jahre angekündigt. Bausparen stehe wegen der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank unter Druck, so Schneider, daher machten weitere Fusionen Sinn.

Die LBSi beschäftigt 150 Außendienstler und 15 Verwaltungsmitarbeiter. Die Vorgänger-Unternehmen haben nach LBS-Angaben im Jahr 2016 zusammen rund 4.000 Wohnungen und Häuser für 730 Millionen Euro vermittelt. Der Umsatz sei von Januar bis Mai insgesamt um 15 Prozent gestiegen. Durch die Fusion entsteht eine der größten Maklergesellschaften für Wohnimmobilien im Südwesten.

Die LBSi ist als Tochtergesellschaft der LBS Südwest Teil der öffentlich-rechtlichen Sparkassen-Finanzgruppe. Die Geschäftsführung übernehmen Norbert Hoffmann und Matthias Wiechert, die bis dahin jeweils Geschäftsführer der Vorgängerinstitute in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz waren.

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