| Immobilienpreise

Hannover ist so teuer wie Berlin

Die Preise für gebrauchte Wohnhäuser schwanken stark.
Bild: Haufe Online Redaktion

Für ein gebrauchtes freistehendes Haus in Hannover müssen Käufer durchschnittlich 250.000 Euro bezahlen. Das geht aus Erhebungen der Bausparkasse LBS hervor. Demnach liegt die niedersächsische Landeshauptstadt auf dem Niveau Berlins, wo ein Einfamilienhaus aus dem Bestand im Schnitt 255.000 Euro kostet.

Wie in den Vorjahren zeigt sich ein Preisgefälle, das startend im Süden im Uhrzeigersinn über West- und Norddeutschland bis in die neuen Bundesländer reicht. Die Schere zwischen Nord-Süd und Ost-West ist bei den Preisen für Baugrundstücke noch auffälliger. Generell gilt: In der Großstadt ist es teurer als auf dem Land.

Hauspreise schwanken stark 

Einfamilienhäuser in Bremen kosten der Analyse zufolge im Schnitt 260.000 Euro, Braunschweig kommt meist auf 270.000 Euro und Emden auf 145.000 Euro. Nicht immer aber ist nur die Nähe zur Großstadt ein klarer Preistreiber, auch die Unterschiede zwischen Reihenhäusern und frei stehenden Häusern schwanken teilweise sehr stark. Garbsen beispielsweise kommt im Speckgürtel der Landeshauptstadt auf 170.000 Euro für ein freistehendes Haus und auf 160.000 Euro für ein Reihenhaus. Der ländlicher gelegene, aber sehr beliebte Kurort Bad Zwischenahn dagegen weist Durchschnittspreise von 180.000 Euro für Einfamilienhäuser und nur 125.000 Euro für Reihenhäuser auf.

Im Saarland wohnen 63 Prozent in den eigenen vier Wänden 

In Niedersachsen besitzen 57 Prozent der Bürger Wohneigentum - mehr als die bundesweite Quote von 52 Prozent. Das Saarland ist dort Spitzenreiter mit 63 Prozent Wohneigentumsquote. Berlin hält dagegen die rote Laterne: Nur jeder Fünfte besitzt dort Wohnung oder Haus.

Schlagworte zum Thema:  Wohnimmobilien, Einfamilienhaus, Preisniveau

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