25.04.2012 | Top-Thema Immobilienberufe mit Wachstumspotenzial

Vergleichsweise hohe Gehälter

Kapitel

Am Arbeitsmarkt herrscht ein Mangel an Experten für die Branche, dies spiegelt sich nicht zuletzt in vergleichsweise hohen Gehältern wider: Fachkräfte und Manager durften sich 2010 etwa über Gehaltserhöhungen von mehr als sechs Prozent freuen.

Solch positive Kunde trägt wiederum dazu bei, dass Immobilienberufe mehr und mehr in Mode kommen. Wie Jürgen Michael Schick MRICS, Vizepräsident des IVD-Bundesverbands, berichtet, steigt die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen bei Maklerunternehmen sowie Immobilien- und Wohnungsgesellschaften seit Jahren kontinuierlich an: „Inzwischen beginnen jährlich rund 1.800 Schulabgänger bei Branchenunternehmen ihre Ausbildung zur Immobilienkauffrau und zum Immobilienkaufmann."
Einer davon ist Florian Will, der bei BNP Paribas Real Estate in Hamburg seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann macht. Zur Berufswahl habe nicht zuletzt beigetragen, dass seine Mutter in der Immobilienwirtschaft tätig ist und er somit von klein auf mitbekommen habe, wie interessant, spannend und vielseitig es sein kann, als Immobilienberater tätig zu sein. Darüber hinaus habe man sehr viel mit Menschen zu tun, sagt Will. „Für einen reinen Schreibtisch-Job wäre ich gar nicht geeignet."
Dass der Beruf des Immobilienmaklers noch vor nicht allzu langer Zeit nicht allzu gut beleumundet war, weiß Will nur noch vom Hörensagen. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die vielfältigen Bemühungen zur Professionalisierung der Immobilienbranche - sei es seitens der Verbände wie IVD oder RICS, sei es seitens der inzwischen zahlreichen Lehrinstitutionen wie etwa ebs, DIA oder IREBS - ihre Früchte tragen.
Auch Annemarie Krummrich entschied sich für einen immobilienwirtschaftlichen Beruf - nicht zuletzt aufgrund der hier bietenden Möglichkeit, auch einige Zeit im Ausland arbeiten zu können.

Schlagworte zum Thema:  Karriere, Ausbildung

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