23.05.2012 | Top-Thema Immobilien-Blogs

Entstehung, Ziele, Nutzen

Kapitel
Bild: Haufe Online Redaktion

Die ersten Weblogs tauchten bereits Mitte der 90er-Jahre auf. Sie waren Webseiten, auf denen Internetnutzer ihre periodischen Einträge über ihr eigenes Leben machten.

Zu den ersten deutschsprachigen Weblogs gehörten Robert Brauns Weblog, Moving Target, und die Cybertagebücher, die später von der Aktion Sorgenkind übernommen wurden. Mit der wachsenden Verbreitung im Laufe der vergangenen Jahre haben sich unterschiedliche Praktiken des Bloggens herausgebildet – laut empirischen Untersuchungen dominieren Elemente des „Tagebuch-Bloggens“.

Wie immer bestimmt der Ton die Musik. Beim Bloggen darf es schon etwas „lockerer“ zugehen wie auf der offiziellen Firmen-Homepage. Das heißt jedoch nicht, dass über „jeden Kaffee“ berichtet werden sollte.

Die Einträge oder Artikel auf der Blog-Seite werden Postings oder Posts genannt und sind in der Regel Hauptbestandteile eines Weblogs. Sie werden üblicherweise umgekehrt chronologisch aufgelistet – die neuesten Beiträge stehen zuoberst, ältere Beiträge werden zum Teil auf weiteren Seiten angezeigt oder in Archiven aufgelistet. Der Trend geht zudem zu Videoaufzeichnungen und Interviews/Gesprächen von Fachleuten zu aktuellen Themen (das spart Text und füllt interaktiv die Blogs).

Virales Marketing ist das Stichwort für Immobilienschaffende: Als eine Marketingform, die soziale Netzwerke und Medien nutzt, kann mit einer (meist hoffentlich) ungewöhnlichen oder hintergründigen Nachricht auf eine Marke, ein Produkt oder eine Kampagne aufmerksam gemacht werden.

Wichtiges Ziel und Argument für viele Immobilienprofis ist sicher die Optimierung der eigenen Inhalte für Suchmaschinen. Hier können Blogs wahre Wunder bewirken. Als eigenes Social Network sind Blogs nämlich immer mehr in den Fokus von Suchmaschinen gekommen. Hierbei konzentrieren sich die Suchanbieter vor allem auf die Unterteilung eines Blogs in Posts. Dabei wird nicht mehr der gesamte Blog als Ergebnis geliefert, sondern der einzelne themenspezifischere Post.

Zudem basiert die Wichtigkeit einzelner Blogs meistens auf der Linkstruktur. Es macht also Sinn, die eigene Blog-Site zu verlinken mit Twitter, Facebook, yahoo etc. – auch diese Kanäle sollten nicht außer Acht gelassen und können sinnvoll in ein Social-Media-Netz eingebunden werden.  

Nicht zuletzt will auch die rechtliche Seite beleuchtet werden, zumal wenn es um professionelle Geschäftsseiten geht. In Deutschland fallen Blogs in den Regelungsbereich des Telemediengesetzes. Da nach dem Gesetzestext auch Weblogs zu den Telemedien zählen, haben deren Betreiber bestimmte Kennzeichnungspflichten. Dazu gehört die Notwendigkeit eines Impressums.

Schlagworte zum Thema:  Blog, Immobilien, Social Media

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