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Ifo-Index zum sechsten Mal in Folge gesunken

Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.
Bild: Romy Bonitz, ifo 2005

Trübe Konjunkturaussichten und die internationalen Krisen trüben die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Im Oktober gab der Ifo-Geschäftsklimaindex bereits zum sechsten Mal in Folge nach. Das ist der tiefste Stand seit Dezember 2012.

Der ifo-Geschäftsklimaindex sank im Oktober auf 103,2 Punkte, von 104,7 im Vormonat. Die Unternehmen schätzten im Oktober sowohl ihre aktuelle Lage als auch ihre Zukunftsaussichten schlechter ein. Während der Lage-Index von 110,4 auf 108,4 Punkte nachgab, fiel der Erwartungsindex von 99,3 auf 98,3 Punkte. Ein Grund für den negativen Trend sind die internationalen politischen Krisen, die sich auch in den Vormonaten schon auf die Wirtschaftslage ausgewirkt hatten. Vor allem in der Industrie habe sich die Stimmung deutlich eingetrübt, erklärte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.

Der Rückgang fiel deutlicher aus als von Experten erwartet. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang um 0,2 auf 104,5 Punkte gerechnet.

Schlagworte zum Thema:  Ifo-Konjunkturindex, Wirtschaft

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