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Hypoport gibt niederländisches Joint Venture auf

In den Niederlanden sei der Markt nahezu zusammengebrochen, so Ronald Slabke, Vorsitzender des Vorstands der Hypoport AG.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Finanzdienstleister Hypoport und der Partner Stater Participations B.V. haben sich entschieden, das gemeinsame Joint Venture Hypoport Stater B.V. zur Entwicklung eines Finanzmarktplatzes für die Niederlande aufzugeben.

Das Joint Venture soll im Rahmen einer Insolvenz geordnet abgewickelt werden. Das Ziel der beiden Joint Venture Partner, den deutschen Marktstandard für Transaktionsplattformen im niederländischen Markt zu etablieren, sei zurzeit nicht umsetzbar, teilt die Hypoport mit. Ursächlich für die Entscheidung sei die nun bereits seit Jahren durch die Finanzkrise belastete Situation am niederländischen Banken- und Immobilienmarkt. Ronald Slabke, Vorsitzender des Vorstands der Hypoport AG: „Während sich der deutsche Immobilienmarkt seit Ausbruch der Finanzkrise sehr solide entwickelte und von den Verwerfungen der Finanzmärkte in Summe eher profitierte, ist der entsprechende Markt in den Niederlanden nahezu zusammengebrochen und hat sich bisher nicht erholt.“ Das Neugeschäftsvolumen von Immobilienfinanzierungen sei von über 120 Milliarden Euro in 2007 auf etwa 50 Milliarden Euro in 2012 zurückgegangen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienunternehmen

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