23.05.2013 | Unternehmen

Helaba mit gutem Start in das Geschäftsjahr 2013

Der Helaba-Hauptsitz in Frankfurt am Main: In der Chefetage herrscht verhaltener Optimismus.
Bild: Helaba

Die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen ist zufrieden dem Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2013. Die operativen Erträge liegen auf dem Vorjahresniveau, die Integration der Verbundbank NRW schreite voran und für das Gesamtgeschäftsjahr 2013 gibt man sich verhalten optimistisch.

Die Helaba erzielte im ersten Quartal 2013 ein Konzernergebnis vor Steuern von 163 Millionen Euro nach 220 Millionen Euro im Vorjahr. Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge erhöhte sich aufgrund gestiegener Kundenbeiträge und des Zugangs der Verbundbank NRW um mehr als 19 Prozent auf 229 Millionen Euro. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft liegt mit 54 Millionen Euro etwa auf Vorjahresniveau. Die Bewertungsstandards seien unverändert konservativ.

Der Provisionsüberschuss nahm um 23 Prozent auf 75 Millionen Euro zu. Das Handelsergebnis erreichte 114 Millionen Euro und liegt damit um 94 Millionen Euro unter dem sehr stark durch Wertaufholungen bestimmten Vorjahresquartal. Das Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen/Derivate weist gegenüber dem Vorjahr ein positives Resultat von 7 Millionen Euro aus. Inklusive des negativen Ergebnisses aus Finanzanlagen von minus 16 Millionen Euro sowie des sonstigen betrieblichen Ergebnisses von 60 Millionen Euro erreichten die operativen Erträge 469 Millionen Euro und lagen damit auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Verwaltungsaufwand ist deutlich gestiegen und lag mit 306 Millionen Euro um 23 Prozent über dem Vorjahresniveau. Ursächlich hierfür seien unter anderem die Übernahme von Mitarbeitern der Verbundbank NRW, höhere Investitionen in IT-Projekte sowie gestiegene Aufwendungen für die Bankenabgabe gewesen.

Bilanz schrumpft in drei Monaten um fünf Prozent

Die Bilanzsumme des Helaba-Konzerns ist gegenüber dem Jahresende um rund fünf Prozent auf 188,3 Milliarden Euro gesunken. Auf der Aktivseite resultieren die größten Veränderungen aus dem Rückgang der Forderungen an Kreditinstitute inklusive Barreserve um 7,6 Milliarden Euro und der Finanzanlagen um 1,6 Milliarden Euro. Die Kernkapitalquote des Helaba-Konzerns beläuft sich nun auf 11,2 Prozent, die gesamte Eigenmittelquote beträgt 15,9 Prozent.

Hans-Dieter Brenner, der Vorstandsvorsitzende der Helaba, ist mit den Zahlen zufrieden. Fürs operative Geschäft erwarte man bei der Fortsetzung der Niedrigzinsphase eine Verstetigung der Erträge auf dem Niveau der Vorjahre. Insgesamt bleibe man für das Gesamtjahr 2013 verhalten optimistisch.

Schlagworte zum Thema:  Geschäftsbericht, Eigenkapitalquote

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