Helaba Invest hat den "Beos Corporate Real Estate Fund Germany I" für mehrere deutsche institutionelle Investoren erworben. Der Spezialfonds hält 21 Unternehmensimmobilien und wurde 2010 aufgelegt. Verkauft und teilweise übertragen wurden nicht die Immobilien selbst, sondern die Fondsanteile von sämtlichen Altinvestoren.

Das Portfolio mit 919.000 Quadratmetern Grundstücks- und rund 565.000 Quadratmetern Mietfläche besteht aus gemischt genutzten Gewerbeobjekten an deutschen Top-Standorten und in Wachstumsregionen.

Die Objekte seien zu rund 98 Prozent an bonitätsstarke Unternehmen, vor allem aus dem Mittelstand, vermietet, heißt es in der Mitteilung. Die gewichtete durchschnittliche Mietvertragsrestlaufzeit liege bei 4,7 Jahren. Durch den vorzeitigen Exit haben die Investoren des Corporate Real Estate Fund Germany I (CREFG I) eine durchschnittliche Gesamtrendite von 13 Prozent erzielt.

"Die Transaktion verdeutlicht, dass der Zweitmarkt auch im Spezialfondssegment zunehmend an Bedeutung gewinnt." Ulrich Lingner, Mitglied der Geschäftsführung der Helaba Invest

Beos bleibt Asset Manager

Die Intreal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft bleibt Service-KVG für den CREFG I. Die Swiss Life-Tochter Beos soll auch weiterhin für das Asset Management zuständig sein.

Helaba Invest wurde bei der Transaktion durch Linklaters und Witte Projektmanagement beraten. Beos standen rechtlich King & Spalding und Ashurst sowie von Arcadis Germany und Landplus zur Seite. Colliers International Deutschland hat den strukturierten Verkaufsprozess im Auftrag der Beos gemanagt.

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