27.01.2016 | Politik

Hamburg plant "Grüne Achse"

Hamburger Außenalster: Ganz in der Nähe, am Hamburger Hauptbahnhof, soll die "Horner Geest" beginnen und nach Osten führen (Symbolfoto)
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Hamburg plant bis Ende 2019 Parks und Wege im Osten der Stadt als Ausgleichsmaßnahme für den Bau von 20.000 Wohnungen. Das teilt Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) mit. Die Gesamtkosten liegen bei knapp fünf Millionen Euro. Der Bund steuert 3,3 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" zu.

Die grüne Landschaftsachse soll den Namen "Horner Geest" tragen und von der Innenstadt durch die Stadtteile St. Georg, Borgfelde, Hamm, Horn und Billstedt bis zum Öjendorfer Park führen. Geplant ist neben den Erholungsflächen auch eine durchgehende Fußweg- und Radfahrverbindung. Die Bürger sollen in die Planung einbezogen werden.

Die Achse aus Grünflächen soll einen Ausgleich zu den 20.000 Wohnungen bilden, die in den nächsten Jahren im Osten der Stadt gebaut werden. Laut NDR sagte Umweltsenator Kerstan, die "Horner Geest" sei ein wichtiger Baustein, um die Lebensqualität trotz Verdichtung zu erhalten.

Die Umweltschutzorganisation BUND begrüßte das Projekt "Horner Geest". Auf Kritik stieß allerdings die Planung, am östlichen Ende der Landschaftsachse am Öjendorfer See "massiven Wohnungsbau" zu betreiben. Dort werde derzeit auf zwei Flächen eine Bebauung im Landschaftsschutzgebiet vorbereitet. Diese Projekte lehne der BUND grundsätzlich ab.

Lesen Sie mehr zum Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus".

Schlagworte zum Thema:  Stadtentwicklung

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