08.06.2016 | Politik

Hamburg: "Bündnis für das Wohnen" ist besiegelt

Hamburg: Das neue "Bündnis für das Wohnen" sieht 10.000 neue Wohnungen pro Jahr vor.
Bild: SH-Vector/phoelix/shutterstock.com

Vertreter des Hamburger Senats, der Bezirke der Hansestadt und der städtischen Wohnungswirtschaft haben die Neuauflage des Bündnisses zum Bau neuer Wohnungen besiegelt. Dem Vertrag zufolge sollen bis 2020 jährlich mindestens 10.000 Baugenehmigungen erteilt werden, davon 3.000 Genehmigungen für geförderte Wohnungen.

Bürgermeister Olaf Scholz betonte, durch die Neuauflage (wie im Mai bereits beschlossen und angekündigt) werde das Wohnungsbauprogramm in Deutschland noch einmal ausgeweitet.

Im vorangegangenen "Bündnis für das Wohnen" von September 2011 lag die Zielmarke bei 6.000 Baugenehmigungen pro Jahr, 2.000 davon für geförderte Wohnungen.

Allein im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Stadtentwicklungsbehörde bereits 8.521 Wohnungen fertiggestellt. Die Zahl der neuen Baugenehmigungen lag bei 9.560, das sind 1.397 weniger als im Jahr 2014 und 768 weniger als 2013.

"Unser vorrangiges Ziel ist (...) für Haushalte mit mittleren und niedrigen Einkommen Wohnungen zur Verfügung zu stellen", sagte Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt. Erreicht werden soll das sowohl durch Verdichtung als auch durch eine "behutsame Ausweitung" der Baugebiete.

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Schlagworte zum Thema:  Hamburg, Wohnungspolitik

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