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GSW steigert Mieteinnahmen und hebt Jahresprognose

Die Aussichten sind gut
Bild: Haufe Online Redaktion

Die GSW steigerte im 1. Halbjahr 2012 das Ergebnis aus Vermietung und Verpachtung im Vergleich zum 1. Halbjahr 2011 um rund 13,3 Prozent auf 78,9 Millionen Euro. Ein positives operatives Ergebnis und die erfolgreiche Kapitalerhöhung führten außerdem zur Anhebung der FFO-Prognose.

Der im MDAX notierte Immobilienbestandshalter reduzierte gleichzeitig den Leerstand auf rund 3,2 Prozent, die Ist-Nettokaltmiete stieg um 4,0 Prozent auf 5,14 Euro pro Quadratmeter und Monat.

Dagegen sank das operative Ergebnis (EBIT) im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2011 leicht auf 66,3 Millionen Euro. Allerdings wurde das EBIT im vergangenen Jahr im Wesentlichen durch Sondereffekte wie dem Verkauf der BMH Berlin Mediahaus GmbH sowie die Aufwendungen für den Börsengang beeinflusst. Bereinigt man das EBIT um diese Effekte ergibt sich ein deutlicher Anstieg um 10,0 Millionen Euro.

Das operative Ergebnis vor Abschreibungen und Immobilienbewertung (EBITDA) sank im Berichtszeitraum im ähnlichen Maße wie das EBIT. Im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr erhöhte sich allerdings das bereinigte EBITDA um 11,6 Prozent auf 66,0 Millionen Euro und liegt damit innerhalb der Erwartungen.

Insgesamt schloss die GSW die ersten sechs Monate 2012 mit einem Konzernergebnis in Höhe von 25,0 Millionen Euro ab (2011: 28,8 Mio. EUR), was gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Rückgang von 3,8 Millionen Euro darstellt. Die relevante Kennzahl FFO I (Funds from Operations, ohne Vertriebsergebnis) stieg dagegen in Folge der operativen Performance und des höheren Bestands im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 12,4 Prozent auf 32,6 Millionen Euro.

GSW-Vorstand erhöht Jahresprognose für FFO I auf rund 61 bis 64 Millionen Euro

Die GSW schloss Anfang Mai 2012 eine Kapitalerhöhung erfolgreich ab. Es wurden mehr als 90 Prozent der angebotenen neuen Aktien zu einem Bezugspreis von jeweils 21,30 Euro von den Altaktionären bezogen und so ein Nettoemissionserlös von 191,2 Millionen Euro erzielt.

Die erfolgreiche Kapitalerhöhung, die günstigen Rahmenbedingungen am Berliner Wohnungsmarkt sowie ein sich positiv entwickelndes operatives Geschäft haben den Vorstand der GSW bewogen, die Prognose des FFO anzupassen: „Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2012 mit einen FFO I von rund 61 bis 64 Millionen Euro“, prognostiziert Finanzvorstand Segal.

Schlagworte zum Thema:  Prognose, Mieteinnahmen

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