Grand City Properties stellt weiteres Wachstum und höhere Dividende in Aussicht Bild: mauritius images / Wolfgang Filser /

Der Wohnungskonzern Grand City Properties hat vor allem aufgrund höherer Mieten das operative Erebnis 2017 gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent auf 178 Millionen Euro gesteigert. Für das laufende Jahr strebt das Luxemburger Unternehmen 196 bis 201 Millionen Euro an und stellt eine Dividende bis zu 0,79 Euro je Aktie in Aussicht. Für 2017 will Grand City Properties 0,73 Euro pro Aktie ausschütten.

Grand City Properties ist seit September 2017 im MDax notiert. nach Vorstellung der Zahlen legte die Aktie im frühen Handel am 19. März um rund ein halbes Prozent zu. Das Unternehmen habe auf der Basis eines langfristig orientierten Geschäftsmodells mit einem starken Nettovermögenswert (NAV) überzeugt, lobte einer der Analysten. Ein Händler hingegen sprach von "recht überraschungslosen Ergebniskennziffern".

Der um Sonderposten bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um zehn Prozent auf 248 Millionen Euro. Der Überschuss, in den auch die Neubewertung von Immobilien eingeht, sank aufgrund höherer Steuerzahlungen um zwei Prozent auf 639 Millionen Euro.

Grand City Properties hat sich darauf spezialisiert, sanierungsbedürftige Wohnungen aufzukaufen, diese zu renovieren und dann zu einem höheren Preis zu vermieten. Die aktuell rund 87.000 Wohnungen des Unternehmens liegen überwiegend in Nordrhein-Westfalen, Berlin, im Rhein-Main-Gebiet. Großaktionär ist der Immobilienkonzern Aroundtown, der 38 Prozent der Anteile hält und ebenfalls seit kurzem im MDax ist.

Auch die Konkurrenten Vonovia, Patrizia und LEG Immobilien profitieren von der starken Nachfrage nach Wohnraum und haben im vergangenen Jahr kräftig zugelegt. Der Wohnungskonzern Deutsche Wohnen will die Jahresbilanz am 23. März vorlegen.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnimmobilien, Immobilienunternehmen, Ergebnis, Bilanz

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