29.06.2016 | Projekt

Gerchgroup bebaut Hamburger Holsten-Areal - Brauerei zieht nach Hausbruch um

Das Holsten-Areal in Hamburg: Gerch schafft Platz für geschätzt 7.500 Menschen
Bild: Oezen-Reimer+Partner/Savills

Jetzt ist es offiziell: Die Gerchgroup entwickelt ein Wohnquartier mit zirka 1.500 Einheiten auf dem Areal der Holsten-Brauerei in Hamburg-Altona. Dazu kommen ein Hotel, Gastronomie, Handwerkerhöfe und Büros. Die Gesamtinvestition wird auf 750 Millionen Euro geschätzt. Holsten wird in Hamburg bleiben, zieht aber 2018 in das Gewerbegebiet von Hamburg-Hausbruch um.

Das wurde bei der Vorstellung der Verlagerungs- und Neuansiedlungspläne in Hamburg bekanntgegeben. Durch die Neubauten auf der Brauereifläche, auf einem angrenzenden ehemaligen Güterbahnhofsgelände sowie auf einem Autobahndeckel steigt die Zahl der Wohnungen in Altona bis Mitte nächsten Jahrzehnts nach Angaben der Stadt um mehr als 7.000.

Holsten-Umzug schafft Platz für weiteren Wohnungsbau in Hamburg

Gerch hat das Grundstück vom dänischen Mutterkonzern Carlsberg erworben, der seit 2004 Eigentümer von Holsten ist. Die Verwaltung von Carlsberg wird voraussichtlich auf dem 86.500 Quadratmetern großen bisherigen Brauerei-Gelände bleiben. Vorerst in den derzeitigen Räumen, nach Fertigstellung erster Bürogebäude sollen neue Flächen im Quartier angemietet werden. Der neue Produktionssitz entsteht auf einem Erbbaugrundstück in Hamburg-Hausbruch.

Die Gruppe hatte vor kurzem bereits in Wilhelmsburg das Korallusviertel erworben: Dort soll für Investitionen von 140 Millionen Euro ein neues Wohnquartier entstehen.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnimmobilien, Projektentwicklung

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