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Freiburger Gemeinderat verordnet 50 Prozent sozialen Mietwohnungsbau

Freiburg macht Vorstoß beim sozialen Wohnungsbau
Bild: Pino Madeo ⁄

Der Freiburger Gemeinderat hat mit der knappen Mehrheit von 25 zu 24 Stimmen beschlossen, dass bei neuen Bauvorhaben künftig 50 Prozent geförderter Mietwohnungsbau sein muss. Das berichtet die "Badische Zeitung". Alexander Simon, Geschäftsführer der Vereinigung Freiburger Wohnungs- und Gewerbeunternehmen, kritisierte die Entscheidung scharf.

Der Beschluss gilt dem Bericht zufolge für alle Bauprojekte, ob städtisch oder privat. Was der bisher bundesweit einmalige Beschluss für Folgen hat, kann noch niemand sagen.

Bauprojekte, bei denen bisher noch keine städtebaulichen Verträge unterschrieben wurden, müssen 50 Prozent geförderte Mietwohnungen akzeptieren.

Der Beschluss des Freiburger Gemeinderats "sollte dringend überdacht beziehungsweise aufgehoben worden", heißt es in einer Pressemitteilung des VFW. Der Beschluss erschwere den Wohnbau dramatisch oder verhindere ihn.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Mietwohnung

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