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Kein Geld für altersgerechten Umbau im Bundeshaushalt 2014

Geld für "altergerechten Umbau" ist im Bundeshaushalt 2014 bisher nicht vorgesehen
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Bundeskabinett hat am 12. März 2014 den Bundeshaushalt 2014 und die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2015 beschlossen. Bei der Städtebauförderung sieht der Bundeshaushalt jeweils 700 Millionen Euro vor. Für den altersgerechten Umbau sind jedoch entgegen der Ankündigungen der Großen Koalition keine neuen Mittel vorgesehen.

Die Aufstockung der Städtebaufördermittel um 245 Millionen Euro im Vergleich zum vergangenen Haushalt begrüßen wir sehr. Angesichts der drastisch zunehmenden
Herausforderungen durch die demografische Entwicklung und den strukturellen Wandel der Wohnungsmärkte, der sich regional unterschiedlich vollzieht, war das ein längst überfälliger Schritt. Eine Hauptforderung des GdW wird damit umgesetzt”, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.
„Die Unterstützung der Bundesbauministerin Barbara Hendricks in diesem Bereich sehen wir sehr positiv und begrüßen ebenfalls, dass für das Programm Soziale Stadt erstmals wieder 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden sollen.” „Absolut unverständlich ist dagegen, dass beim so wichtigen altersgerechten Umbau erneut eine Null steht. Damit wird die
Zukunft unserer älter werdenden Gesellschaft im zentralen Lebensbereich des Wohnens leichtfertig aufs Spiel gesetzt”, so der GdW-Chef. Die Große Koalition breche hier auch ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag. Darin stehe schwarz auf weiß, dass zur Förderung des generationengerechten Umbaus ein neues Programm „Altersgerecht Umbauen” aufgelegt, mit Investitionszuschüssen ausgestattet und damit das bestehende KfW-Darlehensprogramm
ergänzt werde. „Hier muss die Bundesregierung unbedingt nachbessern und die angekündigten Maßnahmen auch wirklich umsetzen”, so Gedaschko.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Politik

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