12.02.2013 | Wohnungsgesellschaft

GBW: Gebote über 2,5 Milliarden Euro liegen vor

Im Wettstreit der Kaufinteressenten sind 32 000 Wohnungen der GBW in Bayern.
Bild: GBW Gruppe

Für die Übernahme der Wohnungsgesellschaft GBW liegen inzwischen Gebote von mehr als 2,5 Milliarden Euro auf dem Tisch.

Derzeit sind nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa das Augsburger Immobilienunternehmen Patrizia im Rennen und die österreichischen Immobilienunternehmen Immofinanz und Conwert. Außerdem hat ein kommunales Konsortium Interesse. Die Anbieter dürfen noch bis März die Bücher der GBW prüfen. Danach müssen sie ihre endgültige Offerte abgeben.

Derzeit liegen die Gebote bei mehr als 2,5 Milliarden Euro. Für die BayernLB sind die hohen Angebote günstig: Sie muss möglichst viel an dem Verkauf ihres Tochterunternehmens verdienen, um das Geld an den Freistaat Bayern zurückzuzahlen, der sie mit Milliardenhilfen vor der Pleite gerettet hatte.

Der Wettstreit der Kaufinteressenten für die 32 000 Wohnungen der GBW in Bayern erfüllt Mieterschützer mit Sorge. Bei Geboten von mehr als 2,5 Milliarden Euro sei fraglich, wie das kommunale Konsortium der Städte München und Nürnberg mithalten wolle, sagte Monika Schmid-Balzert, Geschäftsführerin des Landesverbandes Bayern des Deutschen Mieterbunds.

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